7 Things to Do in … Madeira

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Ein wohliges Gefühl von Fernweh – Genau dies verspürte ich als ich damals immer an Madeira dachte. Und obwohl ich bis dato noch nie auf dieser Insel war fühlte ich, dass dieses Fleckerl im Atlantik einige Geschichten erzählen kann. Es ist für mich ein Ort, der zwar touristisch ist aber sich strikt von klassischen Pauschalurlauberinseln unterscheidet. Aufgrund des konstant milden, aber nicht heißen Klimas wird Madeira besonders gerne von Gästen älteren Semesters besucht. Doch in die Kategorie „Pensionisten-Insel“ lässt sich diese Insel ganz und gar nicht stecken. Madeira ist für mich eine der abwechslungs- und kontrastreichsten Plätze, die ich bisher besucht hatte. Die wilden Küsten, schier endlose Ebenen und der Duft von frischen Blumen an jeder Ecke. Meine absoluten 7 Lieblingsplätze der Insel findet ihr in diesem neuen Artikel. Und spätestens danach habt ihr auch euer Herz an Madeira verloren.
1. Der Lorbeerwald von Fanal

Schon im vorab habe ich viele Artikel und Blogbeiträge über Madeira durchgelesen. Als ich die Bilder vom Lorbeerwald gesehen habe war sehr schnell klar – da muss ich absolut hin! Der Lorbeerwald liegt im nordwestlichen Landesinneren der Insel und wird durch seine mystische Art auch gerne als Feenwald bezeichnet. Die Kulisse könnte auch aus einer Herr der Ringe Episode stammen und so befürchtete ich, dass dieses Stückerl Natur ziemlich überlaufen ist. Doch denkste! 3 Wanderer waren die einzigen Menschen, die uns dort unterkamen. Bis dato also noch ein richtiger Geheimtipp!
2. Die Küste vor Seixal

Nur wenige Autominuten vom Feenwald entfernt liegt die Nordküste von Madeira. Mit einem satten Grün und dem tiefblauen Meer beherbergt Madeira hier die ursprüngliche, wilde Natur. Im Gegensatz zur touristisch erschlossenen Südküste findet man hier im Norden der Insel noch sehr authentische Ecken. Ein solches Beispiel ist das verschlafenen Fischerörtchen Seixal. Obwohl der Ort bereits 1553 gegründet worden ist, wurde er erst Mitte des letzten Jahrhunderts vom Straßenbau erschlossen. Den absolut schönsten Blick auf die Küste von Seixal findet man im Nachbardörfchen, Ribeira da Janela.
3. Die Felsnadel von Ribeira da Janela

Nach dem Passieren der Küstenstraße findet man den beschaulichen Ort Ribeira da Janela. Der wohl bekannteste Einwohner dieses Dörfchen ist der „Wächter“, wie er von den Einheimischen liebevoll genannt wird. Diese markante Felsnadel thront majestätisch vor der rauen, wilden Nordküste Madeiras und ist eines der beliebtesten Fotomotive der Insel.
4. Ponta do Pargo

Ponta do Pargo ist die westlichst gelegenste Gemeinde Madeiras. Neben einem Leuchtturm ist dieser Ort auch durch seine schroffen Felsen und den atemberaubenden Blick auf den Atlantik bekannt. Doch auch wer auf bodenständige & sehr authentische Küche steht, ist hier vollkommen richtig. Nur 2 Autominuten vor dem Leuchtturm findet man das Gasthaus „O Farol“ indem wir zu Mittag einkehrten. Wenn ihr dort seid, müsst ihr unbedingt das portugiesische Leibgericht "Francesinha" probieren. Es besteht aus Toastbrot, Kochschinken, Linguiça, Beefsteak oder gebratenem Rindfleisch und wird mit geschmolzenem Käse sowie einer heißen, typischerweise dickflüssigen Sauce aus Tomaten, Bier und Senf übergossen. Für Diäten ist dies schlecht geeignet doch der Geschmack ist einfach unfassbar gut. Und beim Verdauungsspaziergang könnt ihr danach die romantische Westküste Madeiras entdecken.
5. Die Inselhauptstadt Funchal

Mit seinen 110.000 Einwohner ist Funchal die größte Stadt der Insel. Sie ist Dreh- und Angelpunkt & das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Madeiras. Ihren Namen „Funchal“ bekam die Stadt von den Entdeckern der Insel. Denn „Funchal“ heißt übersetzt so viel wie „voll mit Fenchel“. Dieser Geruch war nämlich das erste was die Besatzung vorfanden. Und genau diese Entdecker hinterließen viele Spuren auf der Insel. Der Kolonialstil prägt das Stadtbild von der Altstadt Funchals.
Wer die Welt Madeiras mit allen Sinnen erleben möchte, darf einen Besuch in Funchals altehrwürdiger Markthalle, dem „Mercado dos lavradores“ nicht versäumen. Schon im Eingangsbereich werden wir von Marktfrauen begrüßt, die frische Blumen und Pflanzen anbieten. Orchideen, Azaleen, Glyzinien, Kamelien und Rosen gibt es in großer Auswahl und natürlich fehlen auch die orangen Strelitzien nicht, eines der Wahrzeichen Madeiras. Direkt dahinter ist der Bauernmarkt, der von Tomaten und Kartoffeln, über heimische Avocados und Artischocken bis hin zu tropischen Früchten alles bietet, was auf der Insel wächst. Die große Halle im hinteren Teil des Mercado dos Lavradores ist für die Fischer reserviert, die ihren Fang der letzten Nacht anbieten. Es riecht intensiv, doch die große Auswahl an frischen Meeresfrüchten und Fischen lässt schnell das Wasser im Mund zusammenlaufen.
6. Mit der Seilbahn zum Botanischen Garten

Nur 5 Gehminuten von der Markthalle entfernt liegt die Talstation der Stadtseilbahn. Richtig gehört – Madeira besitzt tatsächlich eine Seilbahn. Ski und Schnee sind hier zwar in weiter Ferne jedoch ist es perfekt für die von Bergen geprägte Insel. „Bitte einsteigen!“ und schon geht es ab in Richtung Monte. Die Aussicht von der Gondel in Richtung Stadt und Hafen ist einfach atemberaubend. Es ist definitiv ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Oben angekommen findet man den wohl schönsten Botanischen Garten der Welt. Der Park wurde 1960 auf dem Gelände der Quinta do Bom Sucesso eröffnet. Die Quinta war früher im Besitz der Hoteliersfamilie Reid. Hier finden Sie mehr als zweitausend exotische Pflanzen aus allen Erdteilen, wie z.B. Orchideen, Strelitzien, Falmingoblumen, Magnolien, Azaleen, Bromelien, Kakteen, Farne und Palmen. Doch der Park ist nicht nur für Pflanzenliebhaber, sondern auch besonders gut für Familien und romantische Stunden zu zweit geeignet.
7. Einfach drauflos mit dem Auto quer über die Insel fahren

Das Anmieten eines Autos ist die absolut beste Entscheidung, um die Insel zu entdecken. Das Straßennetz ist gut und sicher ausgebaut und die Entfernungen sind verhältnismäßig gering. Zu keinem Ort auf der Insel benötigt man länger als 2 Stunden Fahrt. Und obwohl wir eine sehr bestimmte Route mit vorher abgestimmten Zielen im Hinterkopf hatten muss ich zugeben, dass die spontanen Stopps fast am atemberaubendsten waren. Einer dieser magischen Momente erlebten wir in Allerfrüh als wir mit dem Auto in Richtung Bergland fuhren. Inmitten der unberührten Natur konnten wir in Nähe einer Schlucht den Sonnenaufgang erleben.
Eine schier endlose, menschenleere Straße umrundet von Blumen soweit das Auge reicht. Auch das ist Madeira. Als wir mit dem Auto durchs Landesinnere fuhren wurden wir von der Schönheit dieser Insel einfach überrumpelt.
„Madeira – deine Reize haben kein Ende“ so beginnt ein bekanntes einheimisches Folklore Lied & sie haben einfach absolut Recht. Madeira hat unser Herz geraubt und spätestens nach diesen Bildern wisst ihr auch ganz genau warum!

Alles Liebe,
euer Hannes
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Madeira

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1. Der Lorbeerwald von Fanal: 32.809000, -17.143900
2. Die Küste vor Seixal: 32.825428, -17.107773
3. Die Felsnadel von Ribeira da Janela: 32.856796, -17.152426
4. Ponta do Pargo: 32.813912, -17.262955
5. Die Inselhauptstadt Funchal: 32.641342, -16.916757
6. Mit der Seilbahn zum Botanischen Garten: 32.663037, -16.895256
7. Einfach drauflos mit dem Auto quer über die Insel fahren: 32.739557, -17.024860
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1. Der Lorbeerwald von Fanal
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3. Die Felsnadel von Ribeira da Janela
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4. Ponta do Pargo
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5. Die Inselhauptstadt Funchal
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6. Mit der Seilbahn zum Botanischen Garten
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7. Einfach drauflos mit dem Auto quer über die Insel fahren

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