Mit Costa Kreuzfahrten den Orient entdecken – Dubai, Abu Dhabi & Katar.

Ein Skiwochenende im Zillertal
Januar 18, 2020
Spätestens als Florian Silbereisen die Kreuzfahrt alltagstauglich gemacht hat ist es nun auch für uns an der Zeit uns zu outen! JA, wir sind ganz große Kreuzfahrt-Fans. Seit unserer Kanaren-Seereise letzten Februar hat uns diese Art des Reisens in den Bann gezogen. „In kurzer Zeit ganz viel erleben & jeden Morgen in einem anderen Land aufzuwachen“ – Diese positiven Affekte einer Kreuzfahrt decken sich einfach eins zu eins mit unserer Weltenbummler DNA. Umso schöner war es für uns als wir vor ein paar Monaten die Einladung von Costa Kreuzfahrten bekamen & natürlich gleich die Chance am Schopf packten. Seit Kindesbein an faszinierten mich die Geschichten rund um Aladin sowie Sindbad und so wurde mir sofort klar wohin unsere zweite Kreuzfahrt gehen soll – in den Orient! Vor ein paar Wochen war es dann soweit, Emanuel und ich packten unsere sieben Sachen und machten uns startklar für unser neues Abenteuer. In den nächsten Zeilen erfährt ihr erstmals mehr über Costa, unserem Schiff & unserer Route. Der zweite Teil setzt sich dann aus den Must See’s der von uns angesteuerten Häfen zusammen.
Costa Kreuzfahrten

Gereist sind wir wie bereits erwähnt mit Costa. Er ist einer der größten Player in der europäischen, wenn nicht der weltweiten Kreuzfahrtssparte. Seit 70 Jahren steht Costa Kreuzfahrten für echte Gastfreundschaft und ein modernes italienisches Lebensgefühl. Von Anbeginn ist es Costa eine Herzensangelegenheit, deren Gäste zu den schönsten Zielen der Welt zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, die vielen Länder und verschiedenen Kulturen auf den fünf Kontinenten unter maximaler Achtung von deren Identität kennenzulernen.
Costa Diadema & das Leben an Bord

Die Costa Diadema ist eines der jüngsten Schiffe der Flotte. Während unseres Aufenthaltes durften wir eine Balkonkabine mit traumhaftem Blick auf die offene See beziehen. Mit Sonnenaufgang über dem Meer aufzuwachen & in den Schlaf geschaukelt werden – da lachte unser Seefahrerherz natürlich sehr. Und ansonsten erinnerte uns unser gesamter Aufenthalt & das Leben an Bord sehr an einem Urlaub in Italien – mit all den Facetten der italienischen Mentalität. Zudem bietet das Costa-Konzept auch positive Aspekte für jeden Urlaubergeschmack und jedes Börserl. Denn zum Grundpreis - bei dem der Zimmerpreis, die Trinkgelder und das Essen an Bord inkludiert ist - kann man bei Belieben auch noch Getränkepakete, Zutritte zum Wellnessbereich sowie Aufpreis-Restaurants hinzufügen. Alle Infos zur Costa Diadema findet ihr kompakt zusammengefasst auch hier.
Unsere Route

Auf der von der Costa Diadema angefahrenen Orient-Route jagt ein Highlight das andere. Die einwöchige Kreuzfahrt startet im Hafen von Dubai. Dort hält das Schiff auch über Nacht, bis es am nächsten Tag mittags in See sticht. Nach einem halben Seetag erreicht das Schiff den Hafen von Muskat. Dort hat man den ganzen Tag Zeit den Oman zu entdecken, ehe das Schiff abends wieder ablegt. Nach einem ganzen Seetag erreicht die Costa Diadema dann die Stadt Doha im Katar. Dort kann man genau wie im Oman das Land untertags entdecken bevor man abends wieder den Hafen verlässt. Am nächsten Morgen erreicht das Schiff dann Abu Dhabi. Dort hält das Schiff sogar 48 Stunden bevor die Reise wieder in Dubai endet. Alle Infos zur Route findet ihr auch hier.

Wetterbedingt konnten wir auf unserer Reise diese Route leider nicht exakt durchführen. Aufgrund des heftigen Windes und zu hohen Wellen konnten wir nicht im Hafen von Muskat anlegen & fuhren ohne Aufenthalt im Oman direkt in Richtung Katar. Dort erreichten wir dann den Hafen von Doha früher, sodass das Schiff über Nacht blieb.
Erster Stopp: DUBAI!

Höher, schneller, weiter. Keine Stadt definiert Superlative so sehr wie diese. Obwohl Abu Dhabi und nicht Dubai die Hauptstadt der Emirate ist, hat sich aber seit jeher Dubai zum heimlichen Favoriten der Touristen gemausert. Egal ob Skihallen in einem Einkaufszentrum oder künstlich angelegte Inseln – in Dubai gibt es nichts was es nicht gibt. Gefühlt könnte ich jetzt über hunderte Must See’s schreiben, aber ich habe mir aus Prinzip nur zwei rausgepickt. Meine absoluten Lieblingsplätze der Stadt.
Burj Khalifa

Das wohl markanteste Gebäude der Stadt. Mit seinen 828 Metern Höhe ragt er nicht nur fast in den Himmeln, sondern hat sich auch in meinen Gedanken verankert. Normalerweise braucht es schon einiges, um mir den Atem zu rauben aber Chapeau Burj Khalifa – du hast es geschafft! Bevor ich jetzt Bilder für sich sprechen lasse, eine kleine Info am Rande: Unbedingt vorab online Tickets reservieren. Das spart Geld & Nerven.
Souk Medinat Jumeirah

Auch wenn es im ersten Moment wie ein uralter Basar aussieht, ist der Souk Medinat Jumeirah nur ein 2004 eröffneter Basar, der einem altarabischen Markt nachempfunden ist. Der orientalische Charme ist aber defintiv vorhanden. Es ist ein Mix aus Boutiquen, Souvenirläden und exklusiven Schmuckgeschäften. Zudem findet man hier auch über 25 Restaurant & Cafés mit meist einer herrlichen Sonnenterrasse. Weiters hat man hier auch den wohl schönsten Blick auf den Burj Al Arab.
Land in Sicht: DOHA – Hauptstadt von Katar!

Nachdem wir wetterbedingt leider nicht im Oman anlegen konnten, war Katar unser nächstes Ziel. Diese Halbinsel im Persischen Golf bietet nicht nur atemberaubende Architektur und Luxushotels, sondern auch viel mehr Geschichte als wir anfangs dachten. Bis dato haben wir leider nur Dohas Flughafen von innen gesehen & so waren wir voller Freude nun mehr von diesem Land zu entdecken. Meine 3 Highlights von Doha findet ihr hier:
Doha bei Nacht – Skyline & das Museum für islamische Kunst

Wer meint Dohas Skyline ist untertags atemberaubend hat sie noch nie am Abend erlebt. Wir hatten das Glück, dass wir am späten Nachmittag im Hafen von Doha anlegten und somit vom Reling aus die beste Sicht auf die Skyline bei Dämmerung hatten. Nur einen Katzensprung vom Hafen entfernt liegt das Museum für islamische Kunst, welches ihr am zweiten Bild erkennen könnt. Das Gebäude versprüht einen unglaublich imposanten Charme und vom hauseigenen Park hat man zudem auch die schönste Aussicht auf das Museum sowie auf die Skyline bei Nacht.
Katara Cultural Village

Das Katara Cultural Village ist ein vom Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, dem Emir des Staates Katar, initialisiertes Kulturprojekt. Das Katara Cultural Village umfasst ein Areal von ca. 100 Hektar und liegt in der Nähe der künstlich angelegten Pearl. Ziel des Projektes “Katara Cultural Village in Doha” ist es, die menschliche Interaktion durch den Kunst- und Kulturaustausch zu fördern. Die Farben und Muster sowie die großartigen Kunstwerke muss man einfach erlebt haben.
Die Wüstenblume – das Nationalmuseum von Katar

Ich muss zugeben, dass ich normalerweise kein großer Fan von Museen bin aber dieser Ort hat mich trotzdem in den Bann gezogen. Das Nationalmuseum ist, wie viele Gebäude dieser Stadt, ziemlich jung. Genauer gesagt war es März 2019, als es seine Pforten erstmals öffnete. Der Architekt Jean Nouvel nahm sich eine kristalline Sandrose in der Wüste als Inspiration & was dabei rauskam, ist einfach gigantisch. Doch nicht nur von außen ist es eine Augenweide, die Ausstellung im Inneren bietet einen guten Einblick in die Geschichte des Landes.
Volle Kraft voraus! Nächster Halt: Abu Dhabi!

Last but not least war die Hauptstadt der Emirate am Programm. Schon bei der Einfahrt in den Hafen erkennt man, dass auch hier diese Stadt in einem unglaublichen Tempo gewachsen ist und sich das Stadtbild fast wöchentlich ändert. Jedoch finde ich, dass es im Gegensatz zu Dubai schon fast ein bisschen bodenständiger und ruhiger ist. Aber nichtsdestotrotz findet man auch in Abu Dhabi unglaublich viele Hotspots:
Louvre Abu Dhabi

Ich muss zugeben anfangs war ich sehr skeptisch, da ich ein großer Verfechter von nachgebauten Monumenten bin. Das Louvre Abu Dhabi, ein Ableger des Pariser Musée du Louvre, hat mich aber unglaublich positiv überrascht da es nicht ein klassischer Nachbau, sondern eher eine Hommage an den großen Pariser Bruder ist. Es ist das größte Kunstmuseum der arabischen Welt und ein Glanzstück moderner Museumsarchitektur. Besonders das Spiel mit Wasser und Land sowie Dunkelheit und Licht ist einfach atemberaubend gelöst worden. Einfach ein magischer Ort der auf deiner To Do Liste von Abu Dhabi ganz weit oben stehen soll.
Ausflug in die Wüste

Wenn ich an Abu Dhabi denke, assoziiere ich diese Gegend sofort mit der schier unendlichen Wüste. Somit war schnell klar, dass ich vor Ort unbedingt auch ins sandige Hinterland will. Emanuel und ich buchten über Costa Kreuzfahrten einen geführten Landausflug. Die genauen Buchungsinfos & Details zum Landausflug findet ihr hier. Am frühen Nachmittag wurden wir direkt am Hafen von Jeeps abgeholt. Diese brachten uns dann nach einer zirka 90-minütigen Fahrt in die Weiten der Wüste. Allein die Anfahrt war einfach atemberaubend & die adrenalingeballte Offroad Jeep-Safari quer durch die Dünen war das i-Tüpfelchen beim Ausflug. Gegen Dämmerung erreichten wir dann ein Wüstencamp, wo wir nicht nur einen tollen BBQ-Abend hatten, sondern auch auf den hauseigenen Dünen den Sonnenuntergang bewundern konnten. Es war wahrlich einer unsere schönsten Momente der Reise, wenn nicht sogar unseres Lebens.
Scheich-Zayid-Moschee

Mein nächster Punkt ist ein wahrer Klassiker von Abu Dhabi. Dieses architektonische Kunstwerk ist eine der größten Moscheen der Welt und bietet Platz für 40.000 Gläubige. Sie verfügt über 82 Kuppeln, mehr als 1.000 Säulen, Kronleuchter mit 24-karätigem Gold und den weltgrößten handgeknüpften Teppich. Die Moschee ist für jeden frei zugänglich, lediglich am Freitag erfolgt der Einlass erst am späten Nachmittag.
Unser Fazit

Meines Erachtens gibt es kaum einen besseren Weg diese Gegend zu entdecken als wie mit dem Schiff. Jeder Stopp auf unserer Reise war einfach so facettenreich und neben den klassischen Sehenswürdigkeiten konnten wir auch viel Architektonisches und vor allem kulturelle Entstehungsgeschichten dieser aufstrebenden Region mitnehmen. Diese Eindrücke & Erlebnisse kann uns definitiv keiner mehr nehmen. Besten Dank, liebes Costa Kreuzfahrten Team für dieses Abenteuer!
Bei diesem Blogbeitrag handelt es sich um eine Werbeanzeige. Die Meinung darüber ist meine eigene, ehrliche und wurde davon nicht beeinflusst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Chronik